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Ansprechpartner

Uta Troike
Jan Schweinsberg
Tel. (03 51) 8 37 23 10

Kapazität:
6 bis 8 Jugendliche

Aufnahmealter:
12 bis 18 Jahre

Zielgruppe:
Kinder und Jugendliche, die sexuell übergriffig geworden sind

Ambulante Therapie

Die deliktorientierte Therapie für Jugendliche mit sexuell grenzverletzendem Verhalten zielt auf einen legalen, sozial angemessenen und verantwortungsvollen Umgang mit der eigenen Sexualität. Oberste Priorität hat die Vermeidung weiterer sexueller Übergriffe und damit der Opferschutz.

In der ambulanten Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen, die sich über etwa zwei Jahre erstreckt, kommen verschiedene Methoden und Ansätze der Verhaltenstherapie sowie der systemischen Therapie zum Einsatz. Ein Grundsatz der therapeutischen Arbeit heißt: Nicht der Täter, sondern die Tat wird verurteilt. Das bedeutet: Die Therapeuten spüren Ressourcen in der Person des Jugendlichen oder in seinem Umfeld auf, aktivieren sie und machen sie somit nutzbar.

Eine Kombination von deliktorientierter Gruppen- und Einzeltherapie bietet den therapeutischen Rahmen. Ergänzt wird dieser durch Familien- und Umfeldberatung. Der gesamte therapeutische Prozess wird regelmäßig supervisorisch begleitet.

Das ambulante Angebot wird von zwei Diplom-PsychologInnen in Co-Therapeuten-Setting geleistet. Beide Therapeuten haben eine Zusatzqualifikation zur „Pädagogischen und therapeutischen Arbeit mit jugendlichen Täterinnen und Tätern sexueller Gewalt“.