Kontakt

Salzstraße 1
09627 Bobritzsch/OT Naundorf
Tel. (03 73 25) 2 36 53

Einrichtungsleiterin:

Isabel Garbatz

Kapazität:

bis zu 118 Kinder
davon bis zu 15 Plätze U3
und bis zu 68 Hortplätze
3 Integrationsplätze möglich

Betreuungsalter:
ab dem 1. Lebensjahr bis zum Ende der Grundschulzeit

Termine

Besonderheiten

Wir verstehen uns als integrative Einrichtung, die im Sinne des inklusiven Gedankens tätig ist. Das heißt, wir sehen jedes Kind mit seinen besonderen Fähigkeiten und Ressourcen. An diese anzuknüpfen und alle Kinder in ihrer ganzheitlichen Entwicklung zu fördern ist dabei unser Ziel.
Mit der Neueröffnung unserer renovierten und erweiterten Einrichtung machen wir uns ab September 2014 auf den Weg, Kinder mit und ohne Behinderung, Kinder mit ihren jeweiligen individuellen Besonderheiten zu betreuen. Kinder sollen bei uns erleben, dass es normal ist, verschieden zu sein.
Das Teilhaben in der Gruppe und das Teilsein der Kindergemeinschaft unterstützen wir dabei ebenso, wie die individuelle Förderung im Gruppengeschehen, Tagesverlauf und Spiel.
Da das Kind in seinem Leben immer in Interaktion mit anderen Menschen stehen wird, nutzen wir die Einzelförderung nur in Ausnahmefällen. Viel mehr Wert legen wir auf die Förderung in Kleingruppen, den Einbezug aller Bildungsbereiche und dabei insbesondere auf die Stärkung der sozialen und emotionalen Kompetenzen.
Seit 2013 gehören wir zur Modellregion „ERINA“ zur Erprobung inklusiver Beschulungsansätze. Dieser Modellversuch wird uns bis 2016 begleiten und zur Weiterentwicklung unserer Integrationsarbeit beitragen.

Die pädagogische Arbeit mit Kindern unter drei Jahren:
Um den Jüngsten in dieser wertvollen und eigenständigen Lebensphase gerecht zu werden, steht für uns im Vordergrund, dass sich die Kinder wohl und sicher fühlen. Darauf aufbauend, legt unsere pädagogische Arbeit ihren Schwerpunkt auf der Förderung der Wahrnehmung und der Bewegung/ Motorik.

Die Wahrnehmung mit allen Sinnen ermöglicht den Kindern, so viel wie möglich von ihrer Welt zu begreifen. Ist dieses Fundament grundsätzlich und fest gebaut, ist das die Voraussetzung für alles weitere Lernen, was im Leben stattfinden wird.

In den ersten drei Lebensjahren vollzieht das Kind eine Vielzahl von Entwicklungsschritten. Diese anzuregen und zu unterstützen ist uns wichtig.

Den Gruppenwechsel in die altersgemischte Gruppe, bereiten wir mit einem sorgfältigen Übergang vor. So beziehen wir bereits Elemente aus dem späteren Kindergartenalltag ein. U.a. die Arbeit mit einem Wochenplan, das Planen in Projektstrukturen, aber auch der Obst- und Waldtag und das Aktivsein in der Turnhalle spiegeln sich wider.

Im Kindergarten arbeiten wir mit Gruppen in kleiner Altersmischung. Das heißt, die Altersstruktur einer Kindergruppe kann zwei bis vier Jahrgänge umfassen. Die Besonderheit dieser kleineren Altersmischung ist, dass die jüngeren von den älteren Kindern kontinuierlich lernen. Die älteren Kinder werden dabei nicht unterfordert, da wir auch ihre entwicklungsspezifischen Ansprüche gut im Blick behalten können. Das rücksichtsvolle Miteinander und die sozialen Kompetenzen werden ganz nebenbei erlebt und erlernt.
Die jüngeren Kinder orientieren sich an dem Vorleben der älteren Kinder und entwickeln dadurch ihr Können weiter. Die älteren Kinder erwerben durch die Weiter- und Wiedergabe Sicherheit in ihren Kompetenzen und Fertigkeiten.

Vorbereitung auf die Schule beginnt in unserer Kindertagesstätte vom ersten Tag an. Wir legen dabei den Schwerpunkt auf das Entwickeln von Lernkompetenz. Dazu gehört u.a. die Freude am Lernen zu erhalten, spielend Lernen zu lernen und die Konzentrations- und Ausdauerfähigkeit zu festigen.
Wir fördern insbesondere das Autonomiebestreben und die sozialen Kompetenzen der baldigen Schulanfänger.
Für die intensive gezielte Vorbereitung auf die Schulzeit, treffen sich unsere Schulanfänger und Vor-Vorkinder einmal pro Woche für das spezifische und erfolgreiche „Logo“-Bildungsangebot.
Im letzten Kindergartenjahr arbeiten wir im Rahmen der Kooperationsvereinbarung zum bestmöglichen Übergang der Kinder in die Schulzeit eng mit der Grundschule zusammen. Durch die räumlich Nähe im gleichen Gebäude sowie unsere Hortarbeit finden wir in jedem Jahr vielfältige Möglichkeiten, mit den Vorschulkindern das gesamte Haus sowie die Zeit in der Schule und im Hort kennenzulernen.

Unser Hort befindet sich mit seinen Räumlichkeiten in überwiegender Doppelnutzung mit der Schule. Auch deswegen arbeiten wir eng mit der Naundorfer Grundschule im Hortalltag zusammen.
Wir arbeiten pädagogisch in Anlehnung an die Offene Arbeit. Das bedeutet, die Räume und Angebote stehen für alle Kinder zur Verfügung. Um den Kindern in der räumlichen Weite Orientierung und Sicherheit zu geben, hat jede Klasse einen Bezugsraum und eine Bezugserzieherin. Diese gilt für die Kinder, Eltern und Klassenlehrerin, als erste Ansprechpartnerin für ihre Gruppe.

ir Wert darauf, dass sich die Kinder in ihrer sozialen und emotionalen Entwicklung weiter entfalten. Hortkinder wollen selbstständig sein (z.B. bei kleinen Wege) und Verantwortung für sich und die Gruppe übernehmen. Wir bieten den Kindern Angebote aus den sechs Bildungsbereichen des Sächsischen Bildungsplanes. Uns ist dabei wichtig, dass die Kinder diese freiwillig nutzen können. Denn Kinder brauchen Anregung und Unterstützung, aber sie müssen sich auch selbstständig und eigenverantwortlich ausprobieren können.Unseren Bildungsangeboten stehen außerdem in Bezug zu den Ganztagesangeboten. Z. B. gehört zu unserem Angebot „Kinder in Bewegung“ unser wöchentlicher Waldtag. Im nahe gelegenen Tharandter Wald können die Hortkinder die Natur als Lehrmeister entdecken und erleben.Zudem bieten wir im Hort Hausaufgabenzeit für die Hauptfächer Mathematik und Deutsch an. Dabei zielen wir darauf, die Entwicklung des Kindes zur Selbstständigkeit und Selbstverantwortung zu unterstützen. Die Eltern bleiben in der Hauptverantwortung bei der Hausaufgabenerledigung.

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