"Schhhhhöööööönnnnnnn......"

28. Februar 2016

tönt es einstimmig aus den Mündern von Leonie und Lina auf die Frage - wie ihnen die Winterferien im Hort vom Naturkinderhaus Mulda gefallen. Ein Kurzinterview mit den beiden Erstklässlerinnen.

Fr. Beyer: Was hat euch denn in den Winterferienspielen am besten gefallen?

Lina: Das Seife selber machen, Tanzen und die Faschingsparty. Zum Fasching war ich eine Waldelfe.

Leonie: Ich war zum Fasching als Indianer. Wir haben lustige Spiele gespielt zum Fasching. Zum Beispiel gab es Luftballons mit Papierschnipsel drin, die wir dann hinterher zusammen puzzeln mussten. Watte pusten und der Malwettbewerb waren auch schön.

Fr. Beyer:     Was gefällt euch denn besser, die Schule oder die Ferien?

Lina: Ferien sind besser, da kann man manchmal ausschlafen und hat keine Stunden.

Leonie:   Schule ist aber auch cool.

Lina:  Weil man da schön lernen kann. Ich mag Deutsch und Kunst, aber Mathe nicht so. Da bin ich  grad ni so gut.

Leonie:    Ich find an der Schule alles gut und vor allen gibt es da keinen Mittagsschlaf.

Fr. Beyer:    Gibt es was, was ihr vom Kindergarten vermisst?

Lina und Leonie: Unsere Erzieher.

Fr. Beyer:            Wir war denn euer  erstes Zeugnis?      

Lina:   Gut. Bei mir stand, dass ich mich mehr melden soll. Und ich habe von ganz vielen bisschen Geld bekommen dafür.

Leonie: Ich auch. Da kann ich jeden Tag sparen, um in den Urlaub zu fahren. 

Fr. Beyer:  Sollten die Ferien jetzt noch länger sein oder freut ihr euch wieder auf die Schule?

Lina: Freuen uns auf die Schule. Wenn immer Ferien wären, dann lernt man ja nix.

Leonie:    Und wir wollen ja ni dumm sein.

In diesem Sinne wünschen wir allen wieder einen guten Start in den Schulalltag bis zu den nächsten Ferien.

In den jetzigen Ferien hatten die Kinder viel Freude beim Tanzworkshop mit der Tanzschule Mario Müller. Neben Geschick und Koordination war vor allen auch Ausdauer gefragt. Nach zwei Stunden Step seit, Step vor und Hip Hop waren alle ganz schön aus der Puste. Kräftig pusten mussten die Kinder auch beim Fasching. Die Watte sollte mit Trinkröhrchen ins Ziel befördert werden. Alle Kinder hatten großen Spaß beim Fasching nach dem Motto "Hellau Radau". Wobei es beim Smarties mit Stäbchen essen oder Marshmellows von der Leine naschen auch  mal leiser zuging. Außerdem probierten sich die Ferienkinder im Seife herstellen und Chocco Crossies kreieren. Es wurde mit Gaststättenflair gekocht und Dr. Knobel und Prof. Rätsel waren zu Gast. Der Ausflug nach Holzhau zum Rodeln musste leider wieder ausfallen, aber die Kinder durften dafür dann selber über das Alternativprogramm entscheiden. Ebenso werden die Ferienspiele hinterher mit allen Kindern ausgewertet und Vorschläge für die nächsten Angebote gesammelt. So kann das Team vom Hort einen Haken an die Winterferien machen und nahtlos mit den Kindern zur Planung für Ostern übergehen. Oder vielleicht planen die Kinder die nächsten Ferien ganz alleine? So ganz nach ihren Wünschen? Lassen Sie sich überraschen,  bis dahin ist ja noch ein bisschen Zeit.

"Hellau" mit sicherlich viel Radau hieß es auch im Kindergarten zur gemeinsamen Faschingsparty. Manchmal sagen Bilder mehr als Worte.

Für die Vorschüler ging es mit Extra-Aktivitäten weiter. Diesmal war der ADAC zu Gast im Naturkinderhaus. Und schwupps di wupps war der Turnraum eine belebte Straße mit Kreuzung, Ampeln und Zebrastreifen. "Vorsicht Milan, bleib stehen, die Feuerwehr kommt.", hieß es da zum Beispiel. Die Kinder spielten selbst die verschiedenen Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger, Autos und Sonderfahrzeuge wie Polizei und Krankenwagen. So hatten die Schulkinder an der Fußgängerampel zwar grün und dürfen gehen, aber plötzlich kommt Jonas der Krankenwagen angesaust. Stopp. Steht. So konnten die Kinder spielerisch trainieren, was als Straßenverkehrsteilnehmer wichtig ist. Das festigen der Faustregel - links, rechts, links -  stand neben Zebrastreifen und Ampel ebenso mit auf dem Programm wie die Altersgrenzen für Fahrradfahrer auf dem Fußweg. Mal sehen was sich die Schulanfänger bis zum  nächsten Ausflug alles merken.

 

Bianca Beyer und das Team des Naturkinderhauses Mulda