Muldaer Straße 25a
09638 Lichtenberg
Tel. (03 73 23) 5 05 66
Fax (03 73 23) 5 05 67
Einrichtungsleiter:
Michael Schott
Tel. (03 73 23) 5 05 68
Kapazität:
6 Kinder und Jugendliche
Betreuungsalter:
6 bis 18 Jahre (Geschwisterkinder
ab 3 Jahre)
Zielgruppe:
Kinder und Jugendliche mit
Die alters- und geschlechtsheterogene integrative Wohngruppe wirtschaftet selbständig. Sie ist im ersten Obergeschoss einer liebevoll sanierten Jugendstilvilla am Ortsrand der Erzgebirgsgemeinde Lichtenberg untergebracht. Diverse Schulen, Förderschulen und Ausbildungseinrichtungen der Umgebung sind von hier aus gut zu erreichen. Die Heranwachsenden bewohnen Einzelzimmer. Die Einrichtung verfügt daneben u.a. über Hobby-, Entspannungs- und Kreativräume für heilpädagogische, therapeutische und Freizeitangebote. Das etwa zehn Hektar große Außengelände mit Spielplatz und eigenem Wald bietet vielfältige Möglichkeiten für Spiel, Sport und Erholung im Freien. Kleintierhaltung und Gartengestaltung werden in die therapeutische Arbeit einbezogen.
Die Arbeit der Wohngruppe ist darauf gerichtet, Kindern und Jugendlichen, die aufgrund konstitutioneller Beeinträchtigungen oder ihrer bisherigen Lebensumstände ungünstige Entwicklungschancen hatten, in einem natürlichen, familienähnlichen Umfeld neue Entwicklungsmöglichkeiten zu erschließen. Dazu gehören unter anderem die emotionale Stabilisierung der Heranwachsenden, ihre intensive schulische Förderung, die Vermittlung lebenspraktischer Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie die Unterstützung bei der Ausbildung und Entwicklung individueller Interessen und Potentiale.
Die Betreuung erfolgt auf der Basis individueller Entwicklungs- und Förderpläne durch fünf sozialpädagogische und psychologische Fachkräfte und umfasst neben verschiedenen heilpädagogischen Angeboten u.a. auch Kunsttherapie und Möglichkeiten der musikalischen Förderung.
Für Eltern besteht bei Bedarf und nach Absprache die Möglichkeit, in der Einrichtung zu übernachten, um den Alltag ihres Kindes mitzuerleben. Ziel ist es, die Eltern im Rahmen der systemischen Familientherapie in ihrer Erziehungskompetenz zu stärken.