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Es galt, insgesamt 14 Berge zu erwandern, die zusammen immerhin über 8700 Meter erreichen. Belohnt wurde die Mühe mit tollen Aussichten und Naturphänomenen, die es so auf keiner Postkarte gibt. 

Gipfelstürmer unterwegs: Unsere Osterwanderung 2026

Die Wohngruppe Weinberghaus war im Zittauer Gebirge wandern. Wir erlebten den Naturpark auf besondere Art und Weise. Es galt, 14 Berge zu erwandern, die zusammen immerhin über 8700 Meter erreichen. Auf allen Gipfeln war ein Sonnenschild mit einem 3-stelligen Zahlencode zu finden. Diese Codes wurden gesammelt und im „Sonnebergpass“ eingetragen.

Das tägliche Pensum haben wir selbst bestimmt. Zum Einstieg erwanderten wir 2 Berge auf einer Runde von ca. 8 km. Am zweiten Tag schafften wir es, 13,3 km mit insgesamt 7 Gipfeln und 520 Höhenmetern zu erwandern. Für diese tolle Leistung gab es zur Überraschung hinterher einen Abstecher zur Sommerrodelbahn in Oberoderwitz. Dort hatten alle einen Riesenspaß bei rasanten Fahrten bergab. 

Die „Königsetappe“ stand uns am dritten Tag bevor. Wir erstiegen drei Gipfel unter anderem die Lausche (793m), der höchste Berg in der Lausitz. Beim Aufstieg entschieden wir uns für den alten Schmugglersteig direkt auf der Grenze zu Tschechien über ein Geröllfeld von großen Steinen. Belohnt wurden wir mit einem grandiosen Rundumblick auf dem Aussichtsturm. Selbst der bekannte Turm auf dem Jested bei Liberec in Tschechien war gut zu erkennen. 

Beim Wandern durch die wunderbare Natur lösten wir Ratespiele oder Wortketten, bei denen der nächste Begriff mit dem letzten Buchstaben des vorhergehenden Wortes beginnen musste. Es war ein tolles Erlebnis, gerade die kleineren Gipfel wie Ameisenberg mit seinen zerklüfteten Felsen zu besteigen oder die Aussicht vom Carolafelsen zu genießen. Wir fanden wunderschöne Panoramen und Naturphänomene vor, die es so auf keiner Postkarte gibt. 

Am letzten Tag stand noch die Hochwaldbaude auf dem Programm. Bei winterlichen Temperaturen und teilweise vereinzelten Schneeflocken versuchten wir, den letzten Wandertag so schnell wie möglich zu schaffen. Wir starteten zeitig und hatten bereits vor 12 Uhr das Tagesziel erreicht. Nun wartete unsere Belohnung im Hotel Sonnebergbaude in Waltersdorf auf uns. Jeder bekam eine Urkunde als Gipfelstürmer sowie einen Eisbecher. Die Rückfahrt verlief zügig und alle freuten sich auf das noch bevorstehende freie Wochenende zum Schluss der Osterferien.

Wilhelm Kliem und Hendrik Ebert

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