

Weil das Projekt komplett aus Spenden der „Herzenssache“ finanziert wird, war jetzt Kristin Hardt zu Besuch, als das Beet im Garten der Wohngruppe für die erste Pflanzung vorbereitet wurde.
„Grünzeug tut gut“
So heißt es jeden zweiten Mittwoch in den Heilpädagogischen Wohngruppen in Lichtenstein. Dann kommt die Gartentherapeutin Ute Türschmann und vermittelt den jungen Menschen alles rund ums „Grünzeug“. Weil das Projekt komplett aus Spenden der „Herzenssache“ finanziert wird, war jetzt Kristin Hardt von „André und die Morgenmädels“ zu Besuch, als das Beet im Garten der Wohngruppe für die erste Pflanzung vorbereitet wurde.
Zuerst entfernten die Mädchen und Jungen altes Laub, Eicheln und die vielen kleinen Eichensetzlinge, die schon in die Höhe sprossen. Dann kam eine Schicht Humus und Dung an den Rand des Beetes und wurde gut untergemischt, bevor sechs Löcher ausgehoben wurden. Ein paar Brennnesselblätter kamen hinein und darauf die kleinen Tomatenpflanzen. Stab dazu, Schafwolle darauf, kräftig gießen, fertig!
Jetzt heißt es fleißig weitergießen, damit es bald die ersten frischen Tomaten zum Abendbrot geben kann. Die Kinder sind stolz, wenn das klappt, und freuen sich jedes Mal auf den Nachmittag mit Ute Türschmann. „Es gibt so viel in der Natur zu entdecken“, sagt die Gartentherapeutin, „da vergeht die Zeit immer wie im Flug.“
Auch im Winter treffen sich die jungen Menschen mit Ute Türschmann. Dann beobachten sie auf Spaziergängen die Natur und was sie darin finden, bauen Vogelhäuschen, Futterhilfen und Insektenhotels oder basteln Türkränze. Jetzt, wo es wieder wärmer ist, geht es natürlich jedes Mal in den Garten, wo die jungen Menschen verschiedene Sträucher und viel Gemüse hegen und pflegen, damit es bald auch Himbeeren, Möhren, Erdbeeren, Radieschen und vieles mehr zum Naschen gibt.





