

Die Kinder erklommen den Hügel mehrfach, um anschließend mit vollem Körpereinsatz hinunterzukullern. Drehwürmer, Purzelbäume und Seitwärtsrollen sorgten für gute Stimmung.
Mega-Spaziergang mit vollem Körpereinsatz
Am Wochenende startete unsere Wohngruppe Niederbobritzsch zu einem ausgedehnten Spaziergang bei strahlendem Sonnenschein. Kurz vor Freiberg lag unser Startpunkt. Bevor es richtig los ging, wärmten wir uns an den Außenfitnessgeräten auf. Klimmzüge und Balanceübungen führten neben Bewegung auch zur ein oder anderen Selbstüberschätzung. Diese nahmen wir allerdings mit Humor.
Schließlich machten wir uns an den „Aufstieg“ zur Reichen Zeche. Oben angekommen, erkundeten wir neugierig das Gelände. Besonders die ausrangierten Gerätschaften aus dem Bergbau weckten großes Interesse. Es wurde gerätselt und mit erstaunlicher Kreativität über frühere Einsatzmöglichkeiten spekuliert.
Zurück auf dem Hauptweg starteten wir unsere Entdeckertour, welche verschiedene Mit-Mach-Stationen aufwies. So wurde eine Kletterwand erklommen, der Kletterturm mit Rutschstange mehrfach getestet und auf der Balancierstrecke die Konzentration gefordert.
Nach so viel Aktivität war die Kekspause am Picknickplatz mehr als verdient. Rumsitzen war allerdings nur von kurzer Dauer, denn der Rodelberg rief uns. Ohne Schnee stellte dies so gar kein Hindernis für uns dar. Die Kinder erklommen den Hügel mehrfach, um anschließend mit vollem Körpereinsatz hinunterzukullern. Drehwürmer, Purzelbäume und Seitwärtsrollen sorgten für gute Stimmung.
Eine Station stand noch auf dem Plan. Und so gingen wir weiter zur Freiberger Mulde, wo am Wasser gematscht, geplanscht und geforscht wurde. Spontane „geologische Untersuchungen“ führten zu einer kleinen Sammlung besonders interessanter Steine. Zurück zum Auto hieß es noch ein letztes Mal bergauf laufen. Durchgeschwitzt und mit dezent erhöhtem Gepäckgewicht durch gesammelte Fundstücke fuhren wir zurück in die WG.
Im Nachhinein zeigte ein Blick auf die Strecke, dass wir mindestens 5,7 km unterwegs waren. Wobei die Laufleistung der Kids durch ihr ständiges Hin- und Hergeflitze vermutlich deutlich darüber lag.





