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Auf unserer aufregenden Abenteuerwanderung mussten wir klettern, über Bäume steigen, Abhänge erklimmen oder runterrutschen … und das völlig für uns im Dickicht der Felsen.

Abschlussfahrt unserer Vorschulkinder

Am Donnerstag starteten die Vorschüler voller Aufregung zu ihrer Abschlussfahrt nach Naundorf in die Sächsische Schweiz. Die Koffer waren gepackt und verstaut und wir sind mit Zug und Fähre nach Rathen gefahren. Dort angekommen mussten wir uns erst einmal mit kunterbuntem Eis stärken, um dann zu unserer Abenteuerwanderung aufzubrechen.

Der Eingang zu unserem Geheimweg war schwer zu finden – alle gingen vorbei. Dann ganz im Verborgenen mussten wir klettern, über Bäume steigen, Abhänge erklimmen oder runterrutschen … und das völlig für uns im Dickicht der Felsen. Nach unserer Mittagsrast wurden Felsen bestiegen, in der Sonne gefaulenzt und neue Kräfte gesammelt, um die letzten Kilometer zum Schwimmbad zu schaffen.

Wie herrlich hat uns das Wasser erfrischt, es wurden die ersten Schwimmkünste gezeigt, gerutscht und Ball gespielt – auch ein Gipsarm konnte uns den Spaß nicht verderben.

Am Nachmittag mussten wir uns leider von Tabea verabschieden, die uns den ganzen Tag begleitet hat. Unter lautem Rufen haben wir ihr noch auf dem Bahnsteig gewunken, bevor wir sooo stark den steilen Aufstieg mit 256 Stufen und einem sehr steilen Weg zu unserer Unterkunft geschafft hatten.

Dort erwartete uns unser kleines Ferienhäuschen, für jedes Kind ein Bett mit einer winzigen Zuckertüte. Nachdem die Koffer ausgepackt waren, gingen wir in unser Restaurant zu einem leckeren Abendbrotbuffet. Nach Spielplatzzeit und Vorlesen fielen alle sehr müde in die Betten und bald war das Haus sehr still.

Am nächsten Morgen rauschte draußen der Regen. Wir waren ausgeschlafen und voller Neugierde, was denn die tollen Sachen sein würden, die uns erwarten. Nach Frühstück und Gottesdienstprobe haben wir Gipsmasken von unseren Gesichtern hergestellt – eine ganz neue Erfahrung, wir waren kreativ auf echten Leinwänden und haben Perlenketten mit unseren Namen gefädelt.

Dazwischen war viel Zeit zum Toben auf unserer Spielwiese. Zum Glück konnten alle am Mittag gut schlafen, so dass einem langen Abend am Lagerfeuer mit Stockbrot nichts mehr im Wege stand. 

Am Samstag mussten wir uns eilen, die Koffer zu packen, Betten abzuziehen und uns megaschick zu machen, denn jetzt war unser Gottesdienst mit Theaterstücken und Liedern. Alles hat super geklappt und wir wurden ganz still, als Pfarrerin Schleinitz jedem von uns einzeln einen Segen zugesprochen hat. Dann gab es endlich die lang ersehnte Zuckertüte und ein leckeres Picknick mit allen Eltern und Geschwistern auf der Wiese. Welch tolle Zeit!

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