Botschafter des Spielens besucht Kinder in Crimmitschau

22. Dezember 2018

Kurz vor dem Fest empfing unser Kinder- und Jugendheim Crimmitschau den Europaabgeordneten Dr. Peter Jahr als „Botschafter des Spielens“. Am Nachmittag des 21. Dezember übergab Dr. Jahr gemeinsam mit dem CDU-Landtagsabgeordneten Jan Löffler im Haus auf der Lindenstraße 10 mehrere Spielwarenpakete an die Kinder und Jugendlichen. Diese stammen aus der Initiative „Botschafter des Spielens“ des Deutschen Verbandes der Spielwarenindustrie e.V. (DVSI).

„Wir freuen uns sehr über diese Spende“, sagt Einrichtungsleiterin Sonja Dietrich, „denn unsere Kinder und Jugendlichen spielen gern und haben viel Spaß dabei.“ Nach der Geschenkeübergabe saßen die Erwachsenen noch bei Kaffee und Stollen sowie von den Kindern selbstgebackenen Plätzchen zwanglos zusammen. Die Kinder waren inzwischen in ihre Gruppen zurückgekehrt, weil dort noch die Bescherung stattfand.

Dr. Peter Jahr wollte wissen, welche Probleme wir haben. Einrichtungsleiterin Sonja Dietrich benannte einmal die fehlende öffentlich-politische Anerkennung für Heimerzieherinnen. In der öffentlichen Diskussion geht es stets nur um Kindergärtnerinnen und Hortnerinnen. Die Heimerziehung hat keine eigene Interessenvertretung (früher gab es den Heimerzieherverband) und wird auch in der Gewerkschaft nicht wahrgenommen. Heimerzieher ist aber ein sehr verantwortungsvoller Beruf, der kaum wertgeschätzt wird. Jan Löffler wollte das Thema mit Staatssekretärin Regina Kraushaar im März besprechen und sie zu einem Besuch in Crimmitschau bewegen, um sich über das Thema auszutauschen.

Als zweites nannte Sonja Dietrich das bauliche Problem mit dem Dachgeschoss im Haus 3, das dringend saniert werden müsste. Die Kosten übersteigen die Möglichkeiten des Vereins jedoch um ein Vielfaches. Herr Löffler wollte schauen, welche Fördermöglichkeiten es gibt – und wir hoffen sehr, dass wir an dieser Stelle mit Unterstützung rechnen können.

Auch Dr. Jahr bot seine Unterstützung an, falls wir auf Landesebene nicht weiterkommen. Außerdem könnte er sich vorstellen, uns einmal nach Brüssel oder Straßburg einzuladen, damit die Kinder und Jugendlichen das Europaparlament kennen lernen.