Sternschnuppen lösen 1. Preis ein und fahren in den Thüringer Wald

22. Oktober 2018

Als unsere Wohngruppe „Sternschnuppen“ in Crimmitschau im April dieses Jahres zu den Gewinnern des Kinderarche-Projektes „Respekt“ gehörte, konnten wir es kaum fassen. Die Freude und der Stolz waren riesengroß und sofort stellte sich natürlich auch die Frage: „Was machen wir denn mit so viel Geld?“ Allen wurde recht schnell klar, dass die Einlösung der Prämie auf alle Fälle etwas mit unserem Zusammenhalt als Gruppe zu tun haben sollte. Und wo kann man besser seine Zusammengehörigkeit festigen als mit einer gemeinsamen Reise!

Aber wo sollte es hingehen und wie sollte die Unterkunft aussehen? Wir hatten ja schon oft in Jugendherbergen und Ferienwohnungen übernachtet, aber in einem richtigen Hotel waren noch nicht alle von uns zu Gast. Deshalb gingen wir alsbald an die Planung und fanden schließlich ein kleines Hotel in Schwarzburg an dem Fluss Schwarza.

In den Oktoberferien war es dann endlich soweit! Wir machten uns gemeinsam bereit für zwei Übernachtungen im schönen Thüringer Wald. Geplant hatten wir den Besuch der Saalfelder Feengrotten mit dem dazugehörigen Feenwald, eine Fahrt mit der Oberweißbacher Bergbahn sowie eine Wanderung auf den Spuren Friedrich Fröbels, dem Begründer des Kindergartens, der in Bad Blankenburg zu Hause war. Auch das Kloster Paulinzella besichtigten wir. Das muss sich zur Zeit einer großen Restaurierung unterziehen.

Natürlich wollten wir uns auch ein bisschen verwöhnen lassen. Thüringer Klöße und Bratwurst sind schließlich ein Muss, wenn man den Thüringer Wald besucht. Was wir natürlich nicht planen konnten, war das entsprechende Wetter. So konnten wir nur hoffen, weder Schirme noch dicke Jacken zu benötigen. Aber es kam besser, als wir uns je erhofft hatten! Wir erlebten den sprichwörtlichen „Goldenen Herbst“ und erfreuten uns an wunderschönen Laubfärbungen, herrlichen Ausblicken und einer warmen Spätherbstsonne. So macht gemeinsames Reisen natürlich nochmal so viel Spaß.

Am allerschönsten war aber, dass wir als Gruppe noch enger zusammenrücken konnten und damit zeigten, dass wir den Preis nicht umsonst erhalten haben.