

Das Thüringer Institut für Nachhaltigkeit und Klimaschutz sowie das Planungsbüro Freiräume zeigten während einer Präsentation auf, wie sich die Temperaturen der Region in den nächsten Jahrzehnten entwickeln werden.
Auftakt-Treffen für AnpaSo-Projekt im „Haus Kleeblatt“
Das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) unterstützt soziale Einrichtungen dabei, sich auf die Folgen der Klimaerhitzung vorzubereiten und sich an diese anzupassen. Im Rahmen des Klimaanpassungsprojektes zum Schutz der Gesundheit der jungen Menschen und der Mitarbeitenden unseres „Hauses Kleeblatt“ in Kamenz (Förderprogramm „AnpaSo“) fand am 24. Februar ein erster Vor-Ort-Termin mit Begehung der Räumlichkeiten sowie des Außengeländes statt.
Das Thüringer Institut für Nachhaltigkeit und Klimaschutz sowie das Planungsbüro Freiräume zeigten während einer Präsentation auf, wie sich die Temperaturen der Region in den nächsten Jahrzehnten entwickeln werden, und wiesen auf Beeinträchtigungen aufgrund dieser klimatischen Veränderungen hin. Im Rahmen einer Gesprächsrunde mit Kindern und Jugendlichen sowie Mitarbeitenden der Einrichtung wurden Probleme angesprochen, aktuelle und künftige Bedarfe eruiert und Wünsche geäußert.
Besonders problematisch ist die große Hitzeentwicklung im Dachgeschoss, in dem mehrere Zimmer untergebracht sind. Es fehlt an ausreichender Wärmedämmung, sommerlicher Hitzeschutzverglasung und effektiver Verschattung. Auch der Außenbereich ist kaum verschattet. Hier wünschen sich die Betroffenen pflegeleichte, klimaresistente Bepflanzung, ein besseres Regenwassermanagement, naturnahe Spielflächen und Wasserspielmöglichkeiten (für verschiedene Altersgruppen), grüne Rückzugsnischen oder aber überdachte Sitzmöglichkeiten.
Ein nächstes Ziel wird nun die Ableitung des konkreten Handlungsbedarfs sowie die Ermittlung von Umsetzungsoptionen (Priorisierung, Kosten-Nutzen, Fördermöglichkeiten) sein.

