

Am einprägsamsten war der große, tanzende Kopf im mexikanischen Stil des „Día de los Muertos“. Er war so groß, dass die Hände jeweils von einer eigenen Person gesteuert werden mussten.
Holiday on Ice in Leipzig
Ein vorweihnachtliches Highlight durften die jungen Menschen der Heilpädagogischen Wohngruppe Markkleeberg dank der Spenden aus der Aktion „Herzenssache“ erleben: Am 20. Dezember machte sich unsere Gruppe auf den Weg nach Leipzig, um in der Quarterback Arena eine auf Plakaten groß angekündigte Eis-Show zu besuchen.
Doch bevor es dorthin ging, tauchten wir auf dem Marktplatz in das bunte Getummel des Weihnachtsmarktes ein und stärkten uns mit Lángos, Kräppelchen und gebrannte Mandeln mit Nutellamantel – sowas gabs noch nie! Wir sahen uns die Dekorationen an den Ständen an und ließen uns trotz der großen Menschenmenge von der weihnachtlichen Stimmung inspirieren.
Auf dem Weg zu Fuß vom Marktplatz zur Arena liefen wir gemeinsam mit unzähligen RB-Fans, da ausgerechnet an diesem Tag auch noch ein Spiel stattfand. Für unsere Fußballbegeisterten der Gruppe war dies noch ein zusätzliches kleines Highlight. An der Arena angekommen, trennten sich unsere Wege von den Fans, und wir betraten die Halle mit der großen Eisfläche in der Mitte. Die Musik lief bereits, und der letzte Gong rief alle Gäste, denn die Show sollte nun endlich beginnen.
Nur wenige Minuten später schossen die ersten Artisten auf ihren Schlittschuhen hinter der Bühne hervor und zeigten ihre ersten Kunststücke. Sie erzählten die Geschichte von drei Filmemachern, die auf ihrer Suche nach dem perfekten Film viele unterschiedliche Themen durchliefen. Je nach Thema wechselten Kulisse und Kostüme der Artisten. Unsere gesamte Gruppe war begeistert von den aufwendig gestalteten Kostümen, den beeindruckenden Choreografien, den Hebefiguren und dem großen Mut der Artisten, die an Seilen oder anderen Requisiten hoch über dem Eis schwebten. Einige Kinder erkannten bekannte Lieder wieder und sangen oder summten mit.
Am einprägsamsten war für die meisten der große, tanzende Kopf im mexikanischen Stil des „Día de los Muertos“. Er war so groß, dass die beiden Hände jeweils von einer eigenen Person gesteuert werden mussten. Insgesamt waren alle tief beeindruckt davon, was die Artisten auf ihren Schlittschuhen alles vollführen konnten und mit welcher Leichtigkeit sie ihre Kunststücke präsentierten. Wir waren uns alle einig, dass wir dafür seeeeeehr, seeeeeehr lange üben müssten. Im Namen der gesamten Gruppe möchten wir uns herzlich für diese besondere Möglichkeit bedanken und wünschen allen ein gesundes neues Jahr!



