Burgstädter Gruppen auf den Pfaden von Wechselburg

01. Juli 2020

Am 27. Juni 2020 haben sich alle Gruppen des Kinder- und Jugendheims Burgstädt auf die Pfade von Wechselburg begeben. Im Rahmen unseres religionspädagogischen Angebotes sind wir als ganzes Haus nach Wechselburg gefahren, wo uns ein Besuch in der Basilika erwartete. Die Kinder waren ganz erstaunt über das tolle und großzügige Gebäude. Wir erfuhren von dem Gemeindepädagogen Herrn Seidel, der uns begleitete, seit wann es dieses beeindruckende Gebäude gibt und was die einzelnen Figuren bedeuten, die den Eingang schmücken. Herr Seidel erzählte uns ebenfalls, warum Wechselburg überhaupt Wechselburg heißt und was dieser Ort für eine Geschichte trägt.

Im Anschluss spazierten wir alle in den Klostergarten. Dort haben wir viele Heilkräuter gesehen und kosten dürfen, wie Wermut, Pfefferkraut und Pfefferminze. Es gab noch so viel mehr Kräuter zu entdecken. Der Pater führte uns durch den Klostergarten und erklärte die Wirkung verschiedener Heilkräuter. Die Kinder hörten dabei ganz gespannt zu. Ein kleiner Junge aus der Sonnenblumengruppe erzählte: „Bei uns ist auch jemand krank in der Wohngruppe, der hat Schnupfen.“ Der Pater erklärte ihm daraufhin, welcher Tee dabei Wirkung zeigt. Als Dank für seine Zeit schenkten wir dem Pater unseren eigens in der Kinderarche Radebeul hergestellten Wein.

Am meisten begeistert waren die Kinder von dem kleinen Goldfischteich, dort verbrachten sie viel Zeit. Auch die Aussicht über das ganze Tal war beeindruckend! Es folgte ein Picknick im Freien mit der ganzen Gruppe. Von Gemüse bis Obst, Brötchen, Würstchen und Käse war alles dabei. Während die einen Kinder noch aßen, flitzten die anderen über das Gelände und riefen laut: „Eckstein, Eckstein, alles muss versteckt sein“.

Mit unserem Handwagen voller Badesachen ging es als nächstes an den Fluss, die Zwickauer Mulde. Blitzschnell waren die Kinder umgezogen und schon ins Wasser gesprungen. Die Kinder und Mütter der Mutter/Vater-Kind Wohngruppe verbrachten dort einige ausgelassene Momente, sie tobten, spritzten sich gegenseitig mit Wasser voll und tollten im Wasser.

Romy aus der Mutter-Kind-Gruppe hat vor allem das Abwechslungsreiche gefallen, das Verschiedene und Vielfältige, wie zum Beispiel das Zuhören und dass man was lernen konnte. Aber auch das ungezwungene Planschen im Wasser. Das Schönste aber war, dass aus allen Gruppen jemand dabei war, sagt Romy.

Damit geht unser herzlicher Dank an Herrn Seidel, der uns begleitet, unterstützt und sich die Zeit für einen gemeinsamen Ausflug genommen hat. Dankbar sind wir auch unserer Frau Kaiser, die diesen tollen Ausflug geplant und umgesetzt hat.