Eine kleine Weihnachtsfreude schenken

19. Dezember 2017

Die Mitarbeiter der Sozialpädagogischen Familienhilfe sind in der Vorfreude auf Weihnachten angekommen. Gerne schenken wir unseren betreuten Familien eine kleine Aufmerksamkeit als Lohn für ihre Bemühungen und die Arbeit an ihren Zielen über das vergangene Jahr hinweg. Dieses Jahr haben wir uns etwas ganz Besonderes einfallen lassen: ein Schmunzelsteinchen!

Mit selbsttrocknender Modelliermasse sind die kleinen Gesichter schnell hergestellt und schenken Mut, Vertrauen oder Hoffnung im Alltag und bei besonderen Situationen. Anbei befindet sich eine kleine Geschichte über das Freudeschenken durch Teilen und die Weitergabe von Glück:

In einem verwunschenen Dörflein lebten vor langer, langer Zeit viele fröhliche Zwergenmenschen. Immer wenn sie einander begegneten oder dem Anderen eine Freude bereiten wollten, schenkten sie ein Schmunzelsteinchen. Das beschenkte Menschlein freute sich, schmunzelte, weil ihn der Schmunzelstein so anschmunzelte, war fröhlich und wusste, der andere mag mich. So war es immer. Jeder Zwergenmensch schenkte dem Anderen ein Schmunzelsteinchen und bekam auch immer wieder eines geschenkt. Und – die kostbaren Steinchen der Freude gingen niemals aus.

In der Nähe der frohen, kleinen Menschen lebte aber ein finsterer Geselle. Griesgram und Neid waren seine treuen Weggefährten. Er konnte die Fröhlichkeit, die Freundlichkeit, das liebevolle Miteinander der kleinen Zwerge nicht nachvollziehen und gönnte den Zwergen ihre Unbekümmertheit nicht. Als nun ein Zwerglein durch den Wald marschierte, traf es den Griesgram und überreichte ihm gleich ein Schmunzelsteinchen, damit er auch fröhlich sein könne. Doch der finstere Waldbewohner nahm das Steinchen nicht an, sondern flüsterte dem Zwerg ins Ohr: „Verschenke du nur deine Steinchen an alle und jeden, dann hast du bald selbst keine mehr.“ Das stimmte zwar nicht, denn wenn ich etwas gebe, dann bekomme ich auch wieder etwas zurück, so war das auch immer mit den Schmunzelsteinchen.

Aber mit den Worten des Griesgrams war die Saat ausgestreut und sie ging auf. Die Schmunzelsteinchen wurden nicht mehr verschenkt.

Das Ende der Geschichte lassen wir an dieser Stelle offen. Aber wir hoffen, dass wir unseren betreuten Familien auch dieses Mal wieder ein „Schmunzeln“ ins Gesicht zaubern können und Weihnachten ein Grund zur Freude wird.