Kinderarche Sachsen e.V.

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der freien Jugendhilfe
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Einfach mal DANKE sagen!

12. April 2022

Ich könnte jetzt hier ein poetisches Zitat oder die Definition von „Dankbarkeit“ hinschreiben, mach ich aber nicht. Denn ich möchte jede Zeile nutzen, um einfach mal meinem Team in der Wohngruppe Niederbobritzsch (Koschi, Anne, Matthias, Emely und Raina) DANKE zu sagen!

Durch mein fünfjähriges Dienstjubiläum bei der Kinderarche Sachsen hatte ich einen Anlass, meine Akten zu sortieren, und dabei sind mir meine Protokolle von den Personalfördergesprächen in die Hände gefallen. Erst dort habe ich festgestellt, wie viel Entwicklung eigentlich in fünf Jahren stattfinden kann: Von einer mittelmäßig interessierten Schülerin in der Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin wurde ich zu einer Fachpädagogin für Psychotraumatologie und darf jetzt selbst Praktikanten ausbilden. Verrückt.

Niemals hätte ich mir Anfang 2017 träumen lassen, dass ich fünf Jahre später dort stehe, wo ich jetzt bin. Deshalb möchte ich in dieser Form einfach mal DANKE sagen! Ich danke meinem Team für die Unterstützung in den letzten Jahren, denn ohne euch hätte ich diesen Weg nicht gehen können.

Danke für jeden Kampf, den wir zusammen gekämpft haben. Für jede Träne, die geflossen ist. Für jedes Lachen. Für jedes Feedback. Für jede Kritik. Für jedes „Wir bekommen das als Team hin!“ Für jede Überstunde, die wir in Kauf nehmen, um unseren Kollegen Weiterbildungen zu ermöglichen. Für die ständige Erreichbarkeit und die Einsatzbereitschaft in allen Bereichen.

Wir haben Klienten und Kollegen kommen und gehen sehen. Sind an unsere Grenzen gekommen. Haben geflucht. Unstimmigkeiten ausgetragen, aber sind dabei immer fair geblieben und haben versucht, aus jedem „zerbrochenen Spiegel (bzw. Bilderrahmen) ein wunderschönes Mosaik“ herzustellen.

Ich danke euch dafür, dass wir gegenseitig unsere Stärken stärken und die Schwächen schwächen.

Ich danke euch dafür, dass jeder seine Flausen im Kopf auf Arbeit umsetzen darf, auch wenn sie unkonventionell sind.

Ich danke euch dafür, dass wir „Probleme“ nicht als Probleme, sondern als neue Herausforderungen sehen.

Und vor allem möchte ich euch dafür danken, dass wir das alles machen, ohne ein „Danke“ zu erwarten.

Ich hoffe, dass wir in dieser Konstellation noch viele Jahre die pädagogischen Höhen und Tiefen meistern werden!

„Mit etwas Mut kann man werden,
wie man sein möchte.
Mit ganz viel Mut
kann man sogar sein, wer man ist.“
Stefanie Kunz

Danke für eure Er-MUT-igungen in den letzten Jahren!

Eure Elaine

Dieser Dank gilt natürlich dem gesamten Träger, meinen bisherigen Einrichtungsleiter*innen Suan Gebhardt, Julia Mauserberger sowie Tommy Mewes, unserer MAV David Wagner und Tobias Schmieder!