Im dritten Anlauf zum Mond

21. Februar 2019

Die Kinder der Kinderarche Markkleeberg konnten nun im dritten Anlauf endlich auf den Mond schauen. Schon 2018 gab es zwei Anläufe, mittels eines Teleskopes die Oberfläche des Mondes zu betrachten. Da meinte es die Wetterlage nicht so gut, aus tiefhängenden Wolken tröpfelte es. Es blieb bei einem Astronomie-Quiz, Sternzeichenmandalas und Mond- und Sterne-Geschichten. Die Nachtwanderung wurde natürlich trotzdem jedes Mal gemacht, dafür braucht es ja keinen wolkenlosen Himmel.

Am ersten Ferienmontag passte aber endlich alles zusammen: wolkenloser Himmel, Vollmond und abends freie Zeit, es sind ja Ferien. Beste Voraussetzungen für einen fantastischen Blick auf den Mond. Fünf Kinder der Kinderarche Markkleeberg wollten sich das nicht entgehen lassen und wanderten mit Ehrenamtler Peter zum Parkplatz am Cospudener See. Hier hatte Hobbyastronomin Karina ein Teleskop aufgebaut mit Blickrichtung zum Mond, der schon kurz nach dem Dunkelwerden weit oben stand und sehr hell leuchtete. So konnten die Kinder die Krater und Eisflächen gut erkennen und sahen auch, dass der Mond wandert. Immer wieder verschwand der Mond aus der Blickrichtung des Fernrohres und das Teleskop musste neu eingestellt werden. Die Kinder suchten gemeinsam die Sternzeichen und erkannten den großen wie den kleinen Wagen am Sternenhimmel sofort.

Ein großer Dank geht auch an Hobbyastronomin Karina, die sich spontan Zeit genommen hat und so dazu beitrug, dass es ein „himmlischer Abend“ für die Kinder wurde.