Kinderarche Sachsen e.V.

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Kinderarche-Azubine trifft Bundesfamilienministerin

10. September 2019

„Sie sind sieben von 2500 Bundeserzieherinnen und -erziehern. Ich baue auf Sie!“ So begrüßte die Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey am Montag sieben Auszubildende und acht Trägervertreterinnen zum Start der Fachkräfteoffensive des Bundes. Darunter auch Kinderarche-Mitarbeiterin Doreen Dittrich, die im August 2019 ihre berufsbegleitende Ausbildung in unserer Kindertagesstätte „Blumenkinder“ in Oberbobritzsch begonnen hat.

Im Zuge des „Gute-Kita-Gesetzes“ ist es eines der wichtigsten Anliegen der Ministerin, das System der Kindertagesbetreuung zu stärken. Neben Finanzmitteln, die der Bund entsprechend länderspezifischer Vereinbarungen in die Bundesländer gibt, gilt es, Fachkräfte für den Beruf zu gewinnen.

Die Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin / Erzieher ist eine Weiterbildungsqualifizierung, die eine erste abgeschlossen Berufsausbildung voraussetzt und in der Regel von den Auszubildenden zu finanzieren ist, da jede Fachschule dafür Schulgeld verlangt. In der kleinen Gesprächsrunde zu der die Ministerin Auszubildende und Trägervertreter aus verschiedenen Bundesländern, großstädtischem und ländlichem Raum, Brandenburg, Berlin, Nordrheinwestfalen sowie Sachsen eingeladen hatte, bestätigte sich ihr Ansatz: Eine vergütete Ausbildung verhilft mehr Menschen, die Ausbildung zum Erzieher auf sich zu nehmen.

In der Kinderarche Sachsen lernen derzeit elf Mitarbeitende berufsbegleitend den Erzieherberuf. Mit Beginn der Ausbildung können diese im Personalschlüssel für die jeweilige Einrichtung eingesetzt werden. Dabei stemmen die Auszubildenden wie auch ihre Teamkolleginnen eine große Leistung. Neben dem Kita-Alltag muss gelernt, im knappen Personalschlüssel die Auszubildenden angeleitet und deren Ausfallzeiten für den Schulbesuch kompensiert werden.

Nun wurde einer unserer Anträge im Rahmen der FKO berücksichtigt und ermöglicht die schulische Ausbildung von Frau Dittrich außerhalb des Personalschlüssels. Das ist eine gute Sache und in der Tat hoffen wir, dass der Ansatz der Ministerin, wie sie es angedacht hat, in Land und Kommunen Schule macht.

Zum Start für die Auszubildenden gab es am Montag von der Ministerin ein kleines Starterpaket mit kleinen Nützlichkeiten und analog zum Studentenfutter „Fachkräftefutter“. Wir wünschen an dieser Stelle nicht nur Frau Dittrich, sondern auch Frau Spanka, Frau Graf, Herrn Heinzig, Frau Teumer und Frau Fritzsche, Frau Rothe, Frau Steinich, Frau Ziesche, Frau Hettmann und Herrn Döring einen guten Start ins neue Ausbildungsjahr und erfolgreiches Lernen, Erfahrungen sammeln und Freude am Beruf!