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Kita-Neubau der „Sonnenkäfer“ steht kurz vor der Eröffnung

12. Mai 2020

Von außen sieht das schicke neue Haus unserer „Sonnenkäfer“ in Niederbobritzsch schon fertig aus. Direkt im Anschluss an das 2013 eingeweihte Krippengebäude fügt sich jetzt der Neubau für die Kindergartenkinder an. Sobald man das Haus betritt, ist jedoch noch das emsige Werkeln der Handwerker zu hören. Kabel hängen aus der Decke, Wände sind mit Papieren beklebt, Fußböden noch nicht verlegt, und Möbel stehen auch noch nicht drin.

Dennoch präsentierte Bobritzschs Bürgermeister René Straßberger mit Bauamtsleiter André Felgner den Mitarbeitern seiner Verwaltung am Montag bei einem kurzen Rundgang durchs Haus den Baufortschritt nicht ohne Stolz. „Vor einem Jahr haben wir mit dem Aushub begonnen“, erinnerte er seine Kollegen. „Und in wenigen Tagen weihen wir den Neubau ein.“

Pünktlich zur Wiedereröffnung der Kitas in Sachsen am Montag sollen dann auch die „Sonnenkäfer“ ihr neues Haus in Besitz nehmen, nachdem sie in den vergangenen Monaten im Ausweichquartier im Naundorfer Bürgerheim betreut worden sind. Jeweils eine Farbe ist einem Raum zugeordnet: gelb dem Speisebereich mit Kinderrestaurant, grün dem Bauraum mit Podest und Rollenspielbereich und orange dem Atelier zum Malen und Basteln.

Auf der anderen Seite des langen Flures sind kleinere Räume untergebracht: für Personal und Leitung, für Snoezelen und Therapie, für Technik und Lager. Gleich hinter dem Eingang erstreckt sich der größte Raum im Neubau: ein heller Mehrzweckraum, der zum Spielen und Toben, aber auch für Elternabende genutzt werden kann.

Nicht nur die Gemeindevertreter zeigten sich am Montag beeindruckt von der Gestaltung des Neubaus, auch die Handwerker freuen sich über die farbenfrohen Räume. „Es macht Spaß, hier zu arbeiten“, sagt Marcel Raabe, während er den Pinsel in den grünen Eimer tunkt, „in diesen Räumen würde ich mich als Kind auch wohl fühlen.“

Eine Besonderheit gibt es auch in den Bädern: Hier sind einzelne Fliesen von Kindern selbst gestaltet. Aufgrund von Corona konnte das nicht in der Kita geschehen, so haben die Erzieher die Fliesen den Familien kurzerhand vor die Tür gestellt und fertig bemalt wieder abgeholt.

„Es ist schön, dass wir uns bei der Gestaltung so intensiv mit einbringen konnten“, sagt deshalb auch Kita-Leiterin Antje Huyer, „und wir freuen uns sehr, wenn wir die Räume am Montag mit den Kindern in Besitz nehmen können.“ Aufgrund der geltenden Einschränkungen wird das zwar anders als geplant passieren, aber auch das kann die Freude über den Einzug nicht trüben.