Mitglieder danken Krisenstab für „Corona-Management“

03. Juli 2020

So hat die Mitgliederversammlung des Kinderarche Sachsen e.V. noch nie getagt: In „parlamentarischer Bestuhlung“ verteilten sich am Donnerstag die 38 anwesenden Mitglieder weiträumig im großen Saal des TSW Tagungszentrums der Sächsischen Wirtschaft. Corona-bedingt hat die Versammlung nicht wie sonst im Freizeitkeller der Geschäftsstelle getagt, sondern ist in den Historischen Güterboden am Bahnhof in Radebeul-Ost gezogen.

Hier begrüßte Aufsichtsratsvorsitzende Ursula Rau die Mitglieder sowie als Gast Jens Gerlach von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Warth & Klein. Im Namen des Aufsichtsrates dankte Ursula Rau dem Vorstand des Vereins für die hervorragende Arbeit, die guten Ideen, das Durchhaltevermögen auch in nicht leichten Verhandlungen. „Das Vertrauen des Aufsichtsrates wurde nie enttäuscht“, sagte sie.

In seinem Bericht zur aktuellen Lage des Vereins beleuchtete Kinderarche-Vorstand Matthias Lang die Höhepunkte, aber auch Herausforderungen der vergangenen zwölf Monate. Ausdrücklich dankte er allen Mitarbeitenden und Mitgliedern für ihren Einsatz in der Corona-Krise. Im Anschluss an seine Ausführungen dankte Katrin Leschak, Leiterin des Kinderhauses „Sterntaler“, dem Krisenstab aus Vorstand und Fachbereichsleitung dafür, wie gut sie die Einrichtungen durch die Corona-Krise geführt hätten und erntete dafür allgemeinen Applaus.

Aus dem Jahr 2019 geht der Verein mit einem positiven Jahresergebnis hervor, berichtete Jens Gerlach, als er den Jahresabschluss vorstellte. Er führte aus, dass die Prüfung zu keinen Beanstandungen geführt hat und die Kinderarche Sachsen wirtschaftlich auf sicheren Füßen steht.

Im Anschluss an den offiziellen Teil waren alle Mitglieder zu einem kleinen Sommerfest eingeladen, das auf dem Hof der Geschäftsstelle auf dem Augustusweg „mit Abstand“ vorbereitet war, und ließen den Abend bei angeregten Gesprächen mit Blick auf den Kinderarche-Weinberg ausklingen.