Kinderarche Sachsen e.V.

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Unsere (fast) medienfreie Ferienfahrt nach Neukirch

30. Oktober 2020

Vom 19. bis 22. Oktober weilten 18 Jugendliche und drei Babys aus drei Radebeuler Wohngruppen zur Ferienfahrt in Neukirch. Collien und Florian haben einen kleinen Bericht zu den vier Tagen verfasst:

Tag 1: Der erste Tag beginnt für die Wohngruppen Weinberghaus, Wach‘sche Villa sowie einen Teil des Integrativen Familienwohnens sehr früh. Die meisten Kids mit guter Laune, es wurden die letzten Sachen gepackt. Alle haben gut gefrühstückt und eine Lunchbox gefertigt. Um 10 trafen alle Betreuer ein, die uns begleiten. Alle Kids halfen, alles in den Bus zu packen. Anschließend ging es los. Mit zwei Bussen und einem Caddy fuhren wir auf die Autobahn in Richtung Bautzen und waren etwa eine Stunde unterwegs.

Unser Ferienhaus lag etwas abgelegen in der Nähe eines Waldes. Die Ferienfahrt stand unter dem Motto „Medienfreie Zeit“. Das hieß: Es gab früh eine halbe und abends eine Stunde Handyzeit, ansonsten keine Medien (auch kein Radio und Fernsehen). Als wir angekommen sind, teilten wir die Zimmer auf und trafen und alle im Essensbereich. Dort haben wir den Essensplan besprochen. Hendrik Ebert bot eine kleine Traumreise an. Gegen 22 Uhr war Ruhe im Haus.

Tag 2: Nach der ersten Nacht ging es früh los. 7.30 Uhr wurden wir geweckt, 8 Uhr gab es Frühstück, das drei Jungs vorbereitet hatten. Alle machten sich Brötchen für die Wanderung des heutigen Tages. Diese führte uns zum Falkenberg. Nach der Wanderung gab es eine Überraschung von Erli. Sie musste die Wanderung abbrechen und hatte in der Zwischenzeit einen tollen Snack mit belegten Brötchen für uns alle vorbereitet.

Nach dem Kaffeetrinken ging es an die Vorbereitung des Nudelsalats für Mittwoch, da wir grillen wollten. Nach dem Abendessen mit leckerer Kartoffelsuppe spielten wir verschiedene Spiele. An dem Tag kam auch die neue Betreuerin der Wach’schen Villa. Gegen 22.30 Uhr war für alle Feierabend.

Tag 3: Der Tag begann etwa 7 Uhr. Nach dem Frühstück ging es los nach Neustadt ins Bad „Mariba“. Wegen der Corona-Vorschriften mussten wir eine Weile warten. Wir waren etwa vier Stunden im Bad, gegen 15.30 Uhr fuhren wir in die Ferienanlage zurück.

Zum Abendbrot gab es unseren selbst gemachten Nudelsalat und Wiener. Mit einigen Runden Rommé wurde der Tag beendet.

Tag 4: Alle standen gegen 8 Uhr auf und frühstückten, danach räumten wir auf und packten alle Sachen in den Bus. Nach einem Abschieds-Gruppenfoto ging es nach Kleinwelka. Leider durften wir nicht in den Saurierpark hinein, das hätte man vorher online buchen müssen. Stattdessen waren wir im Irrgarten, das war echt lustig und wir hatten viel Spaß. Dann ging es wieder nach Hause zurück.

Wir alle finden: Es war eine schöne Ferienfahrt!