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Wohngruppe Lichtenstein geht unter die Smoothie-Maker

28. Januar 2021

Bereits seit mehreren Jahren sind die cremigen Getränke aus ganzen Früchten (Obst oder Gemüse) bei uns bekannt und beliebt. Smoothies sind besser als Säfte aus Konzentrat, weil sie durch das Fruchtfleisch mehr nützliche Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe enthalten. Einige Kinder der Wohngruppe Lichtenstein sahen bei der Erzieherin eine kleine Flasche mit dickflüssigen Inhalt in der Hand. „Was ist denn das?“, fragte Luca. „Das ist ein Smoothie, ein Getränk mit Apfel, Bananen, Spinat, Grünkohl und Zitrone.“

Sofort wurden einige Bewohner hellhörig. „Das klingt interessant. Kann man sowas selber machen? Aber ohne Spinat bitte!“ Luca und Sarah suchten gemeinsam mit der Erzieherin zwei Rezepte heraus. Ein Rote Beete-Apfel-Smoothie und ein Himbeer-Orangen-Smoothie sollte es werden. Zwei Bewohner erklärten sich sofort bereit, die benötigten Zutaten zu kaufen.

Kurze Zeit später versammelte sich ein Großteil der Mädchen und Jungen in der Küche. Bis auf zwei Jugendliche wollten die anderen aber nur bei der Zubereitung zuschauen. Luca und Sarah erklärten sich bereit, die Fruchtgetränke zuzubereiten und arbeiteten genau nach Rezept. Nachdem Sarah das Mixgefäß mit Himbeeren, Milch, Orangen- und Limettensaft gefüllt und auf den Mixer montiert hat, fragte Joshua grinsend: „Können wir das auch mixen, ohne das der Deckel auf das Gefäß drauf ist?“

In dem Moment spritzte der Inhalt vom Mixgerät heraus, ein Teil des Inhaltes verzierte Schränke, Mixer, Mikrowelle, Sarah und die Erzieherin. Sarah hatte das Mixgerät von Stufe 0 auf Anschlag gedreht. Man hörte lautes Gelächter. „Ok, so geht es auch“, krümmte sich Joshua lachend auf dem Boden. Nachdem ein Teil der Küche schnell geputzt wurde, bediente die Erzieherin aus Vorsicht lieber den Mixer.

Nachdem die fertigen Smoothies umgefüllt worden sind, konnten es die Bewohner kaum erwarten, davon zu probieren. Joshua deckte den Tisch und den Bewohnern fiel auf, irgendwas fehlt. „Das Kaffeetrinken heute wird gesund. Smoothie reicht dafür aus, es gibt keinen Kuchen oder Kekse!“, bestimmte Luca. Jeder füllte sich das Glas nur halbvoll, denn jeder wollte die zwei Smoothies probieren. Beim Rote-Beete-Apfel-Smoothie verzogen einige das Gesicht, das Fruchtgetränk mit Himbeeren kam hingegen sehr gut an.

Alle waren sich einig: Zusätzlich Kuchen und Kekse braucht es wirklich nicht, so ein Getränk ist lecker und soll es in der Wohngruppe nun öfter geben.