

Mit Scheren, Handschuhen und Eimern bestückt ging es hinauf in den Hang, wo die schönsten Trauben nach und nach in die Kiepen purzelten.
Drei Teams – ein Ziel: Unsere Weinlese Teil 1
Gestern hieß es für unsere Wohngruppe Weinberghaus: Der Berg ruft. In diesem Fall war es der Weinberg hinterm Haus, auf dem die Tafeltrauben der wohngruppeneigenen Parzelle reif für die Lese waren. Gemeinsam mit Weinbergpatin Sabine Wendsche und mit Scheren, Handschuhen und Eimern bestückt ging es hinauf in den Hang, wo die schönsten Trauben nach und nach in die Kiepen purzelten.
Station 2 wartete schon am Fuße des Berges: Hier wurden die Trauben durch viele Helfer, darunter der ehemalige Kinderarche-Vorstand Matthias Lang, erst gequetscht und dann gepresst. Aus insgesamt 210 Kilogramm Trauben (auch die aus dem Kinderhaus auf der Hauptstraße) rannen etwa 130 Liter süßer Traubensaft, der zu Station 3 in die Küche gebracht wurde.
Hier machte sich das dritte Team bereit für die zeitaufwändigste Etappe des Nachmittags: Der Saft wurde in einem riesigen Topf zum Kochen gebracht und dann in insgesamt 400 kleine Flaschen abgefüllt. Handschuhe an (Vorsicht: heiß!), Deckel drauf, ab in den Dämpfer und fertig war der erste Teil unserer diesjährigen Weinlese.
Mitte September folgt dann Teil 2 der Weinlese, wenn die roten Cabernet Cortis-Trauben gelesen werden, eine Woche später folgen dann noch die Johanniter-Traube von den insgesamt 500 Stöcken im Weinberg hinter dem Haus. Diese werden mit professioneller Unterstützung zu Wein ausgebaut und als Geschenk für Freunde und Förderer der Kinderarche Sachsen verwendet.
Wir danken herzlich allen fleißigen Helferinnen und Helfern, die an allen drei Stationen beim Lesen, Pressen und Einkochen geholfen haben und Hand in Hand die Früchte der Arbeit auf dem Berg eingebracht haben!

















