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Der Nachmittag zum Abschied von Julia Kretschmar verging mit angeregten Spielen und Gesprächen und der fröhlichen Musik von „Vagabunt“ wie im Flug. 

Die „Riesenzwerge“ verabschieden Julia Kretschmar

„Rote Schuhe und rotes Tuch gehören zu Dir einfach dazu. Man sah dich kommen, meist im Nu und wusste gleich: Da ist Julia dazu. Mit Herz und Rat warst du stets da, für Groß und Klein, Jahr für Jahr, das ist doch klar. Hattest ein offenes Ohr für jedes Problem und ließest niemanden allein dastehen.“

Mit diesen Worten beschrieben Marlene Schramm und Yvonne Fehrmann liebevoll ihre bisherige Chefin Julia Kretschmar. Im Rahmen des Veränderungsprozesses unserer Kitas in Radebeul übergibt sie nach 15 Jahren die Einrichtungsleitung der Kita auf der Riesestraße an Lisa-Eileen Nietzel. Die bisherige Einrichtungsleiterin des Kinderhauses „Guter Hirte“ zieht aufgrund der Schließung des Kita-Standortes auf der Hauptstraße mit einem Großteil der Kinder und des Teams in der kommenden Woche in die Kita auf der Riesestraße. Julia Kretschmar dagegen übernimmt die Leitung des Ökumenischen Kinderhauses auf dem Gottesacker.

Um diesen Abschied und Neubeginn würdig zu begehen, waren am Mittwoch alle Eltern, Freunde und Unterstützer der Kita „Riesenzwerge“ zu einem kleinen Fest eingeladen. Die Kinder umrahmten das Programm mit ein paar fröhlichen Liedern, bevor das Team sein Gedicht auf die Chefin vortrug und einen Schokokuchen übergab. Die Eltern hatten für Julia Kretschmar ein Freundebuch mit vielen Erinnerungen vorbereitet, und Kinderarche-Vorständin Barbara Gärtner dankte ihr herzlich für ihren jahrelangen engagierten Einsatz für Kinder, Familien und das Team der „Riesenzwerge“. 

Zum Abschied gab es einen bunten Kinderarche-Schirm – für Julia Kretschmar ebenso wie für Lisa-Eileen Nietzel, damit die beiden auch künftig gut behütet und beschirmt ihrer wichtigen Leitungstätigkeit nachgehen können. Pfarrerin Anja Funke sprach beiden Frauen Gottes Segen zu und segnete auch die Festgemeinde. Sie hatte Kerzen mitgebracht mit dem Bonhoeffer-Wort „Von guten Mächten wunderbar geborgen“. Es war ein schöner Moment voller Symbolkraft, als sie die zwei Kerzen für Lisa-Eileen Nietzel und ihre Stellvertreterin Marlene Schramm an der Kerze von Julia Kretschmar entzündete. 

In ihrer kurzen Rede erklärte Julia Kretschmar dann, dass sie drei Dinge fühlt: Traurigkeit, weil sie Abschied nehmen muss, Dankbarkeit für alles, was sie gelernt hat, und Freude, dass dieses Haus weiter bleibt und wir diesen ziemlich schweren Weg gemeinsam gehen. Dann eröffnete sie das Buffet und den geselligen Teil des Nachmittags, der mit angeregten Spielen und Gesprächen und der fröhlichen Musik von „Vagabunt“ wie im Flug verging. 

Wir danken Julia Kretschmar herzlich für alles, was sie in der Kita „Riesenzwerge“ aufgebaut und geschaffen hat und wünschen ihr für den Wechsel in unser Ökumenisches Kinderhaus alles Gute, viel Kraft und ein gutes Ankommen. Lisa-Eileen Nietzel wünschen wir einen guten Start im neuen Haus, das sich im Rahmen des Prozesses auch konzeptionell und namentlich neu ausrichtet. Was sich nicht ändern wird, ist der Fokus auf jedes einzelne Kind unter dem Motto: „Wir sind keine besondere Kita, wir machen nur gewöhnliche Dinge ein klein bisschen anders.“ Vielen Dank allen, die das Tag für Tag mit Leben füllen!

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