

Der Besucher war beeindruckt von der fröhlichen Atmosphäre in unserer Wohngruppe „Wach’sche Villa“ und hörte sich gespannt einige Fallgeschichten aus der Jugendhilfe an.
Chef der Staatskanzlei zu Besuch in der Kinderarche
Was brauchen junge Menschen in unserem Land, um gesund aufwachsen zu können? Wie kann die Jugendhilfe dabei unterstützen und welche Rahmenbedingungen sind nötig, damit das gelingt? Um diese Fragen ging es heute bei einem Besuch des Chefs der Sächsischen Staatskanzlei, Dr. Andreas Handschuh, in der Geschäftsstelle der Kinderarche Sachsen.
Nachdem uns der Politiker im September 2025 zum 40-jährigen Jubiläum des Kinderhauses „Ankerplatz“ vor allem als Kita-Träger kennen gelernt hatte, ging es jetzt um einen Austausch zu Fragen der Jugendhilfe. Kinderarche-Vorständin Barbara Gärtner und Susan Gebhardt, Fachbereichsleiterin für Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, gaben einen Einblick in unsere Erfahrungen. Im Gespräch und bei einem Rundgang durchs Haus tauschten wir uns über den Alltag und die Herausforderungen in unseren Wohngruppen aus.
Der Besucher war beeindruckt von der fröhlichen Atmosphäre in unserer Wohngruppe „Wach’sche Villa“ und hörte sich gespannt einige Fallgeschichten aus der Jugendhilfe an. Dabei wurden insbesondere die bürokratischen Hürden, fehlenden Abstimmungen oder unklare Zuständigkeiten zwischen Eingliederungs- und Jugendhilfe sowie rechtliche Rahmenbedingungen und Möglichkeiten, die nicht ausgeschöpft werden, deutlich. Auch der aktuelle Referentenentwurf zum SGB VIII und der bisher angestrebten inklusiven Lösung sowie die finanzielle Notlage in den Kommunen wurden besprochen. Wir waren uns einig, dass trotz des enormen Kostendrucks in den Kommunen nicht an jungen Menschen gespart werden darf.
Wir freuen uns sehr über den Besuch und das Interesse an unserer wichtigen Arbeit und werden uns auch weiter dafür einsetzen, dass die Belange junger Menschen in Sachsen gehört werden, sie passende Hilfen erhalten und gute Bedingungen für ihr Aufwachsen finden!

