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In der Kabine von Dynamo Dresden war es besonders spannend. Jeder Spieler hat tatsächlich, so wie die Kinder im Kinderhaus, ein Foto von sich an seinem Platz.

Crimmitschauer Kitas auf Entdeckungstour in Dresden

Ein besonderes Highlight erwartete am 26. März 2026 die "Wackelzähne" und die Vorvorschüler des "Kinderhauses Sterntaler". Gemeinsam mit Kindern der Kita "Kinderoase" ging es im Rahmen des vdek - Projektes mit einem großen Reisebus in Richtung Dresden. Natürlich waren alle Kinder schon im Vorfeld ganz gespannt und auch ein wenig aufgeregt. 
Das erste Ausflugsziel in Dresden war das "Rudolf Harbig Fußballstadion". Dort wurden wir schon von Herrn Leitert erwartet und freundlich begrüßt. Nach einigen einführenden Worten und Regeln für den Aufenthalt im Stadion, begann eine Führung auch durch sonst verborgene Räumlichkeiten der Fußball- Arena, begleitet von interessanten Informationen von Herrn Leitert. Das Stadion war nach dem Krieg schwer zerstört, wurde wieder aufgebaut, 1951 eingeweiht und erhielt den Namen des Leichtathleten Rudolf Harbig.
Da eine Modernisierung dringend notwendig war, wurde es 2007 wieder abgerissen und erstrahlte 2009 wieder in neuem Glanz. Die Einweihung fand mit einem Freundschaftsspiel des Fußballclubs "Schalke 04" gegen Dynamo Dresden statt und endete mit einem 2:1 Sieg der Gäste vor 32000 Zuschauern in der ausverkauften Arena. 
Unser Rundgang begann in der Gästekabine. Hier hängen Trikots verschiedener Fußballmannschaften, welche schon zu Gast bei Dynamo Dresden waren, unter anderem auch ein Trikot von Bayern München. Durch den sogenannten „Bustunnel“ führte uns der Weg bis zum Innenraum des Stadions. Hier wird auf einem beheizbaren Naturrasen mit einer Größe von 105 x 68 Metern, umrahmt von 184 Flutlichtscheinwerfern, Fußball gespielt. 
Das Dresdner Stadion ist eines der steilsten Stadien Europas. Außerdem verfügt es mit dem sogenannten K-Block, der Nordtribüne, über eines der größten Stehplatztribünen in Deutschland. Von der K-Tribüne aus wurde am 31.10.2015 beim Spiel gegen den 1. FC Magdeburg eine 350 Meter lange Blockfahne entrollt und hochgehalten. Diese Aktion war einzigartig in Europa. 
Die kleinen Stadionbesucher testeten den Blick von der Tribüne gerne aus und zählten nebenbei die 84 Stufen. Natürlich durften die Kinder den Fußballrasen nicht betreten, aber sie rannten wie echte Kicker am Rasen entlang bis zum Spielertunnel. Bevor es durch den Tunnel zur „Mixed Zone“ ging, durften die Kinder noch die Sitzplätze, welche sonst für Beobachter des deutschen Fußballbundes reserviert sind, ausprobieren. In der „Mixed Zone“ treffen sich vor den Spielen die beiden Mannschaften, die Schiedsrichter, sowie die Einlaufkinder. 
In der Kabine von Dynamo Dresden war es besonders spannend. Jeder Spieler hat tatsächlich, so wie die Kinder im Kindergarten, ein Foto von sich auf seinem Platz. Ganz cool war es, den Herzschlag eines echten Dynamo Dresden- Fans zu hören, mit diesem wird die Mannschaft vor dem Spiel angeheizt. Ein wirklicher „Gänsehautmoment“. Anschließend konnten wir uns noch einen Kurzfilm über die unterschiedlichen Etappen des Stadions und des Vereins anschauen. 
Nach vielen Problemen und Abstiegen rückten die Fans in ihrer Fankneipe "Kultis" immer näher zusammen und begleiten ihren Fußballclub Dynamo Dresden emotional und voller Power bis in die Gegenwart. Der Film endet mit den Worten: "Mit solcher Fangemeinschaft wird der Verein niemals untergehen." 
Am Ende unseres Besuches ging es noch einmal hoch hinaus zur höchsten Stelle der Arena, hier treffen sich zu den Events im Stadion die Vertreter der Presse. Noch einmal schallten die Dynamo Rufe der Kinder lautstark durch das Stadion und dann...war Mittagspause.

Ausgeruht und gestärkt ging es weiter zum Hygiene-Museum. Dort gibt es ein extra Kindermuseum mit vielen Experimentierstationen und Spielen für Kinder. Im Mittelpunkt stehen der Bau und die Funktionen der Sinnesorgane des Menschen. Die Vorschüler nahmen an der Führung "Von A wie Auge bis Z wie Zunge - durch die Welt der Sinne" teil.  Die jüngeren Kinder bekamen die Möglichkeit, sich selbst auszuprobieren und die Sinneswelt eigenständig zu erleben.
Die Kinder wagten einen Blick in das Auge, erlebten eine praktische optische Täuschung sowie Schwingungen am Luftballon nach einem Gongschlag, liefen über unterschiedliche Geräusche, nahmen verschiedenste Düfte wahr und erfuhren, was es mit der Geschmacksrichtung Umami (herzhaft) auf sich hat. Alle Kinder waren ganz mutig und trauten sich einen dunklen Raum mit verschiedenen Wahrnehmungs-Tafeln zu betreten. Außerdem bewunderten sie farbige Schatten und erlebten ungewöhnliche Einblicke in unsere Sinneswelt. Dann neigte sich ein interessanter, faszinierender und fröhlicher Tag mit unzähligen, aufschlussreichen und neuen Erkenntnissen dem Ende entgegen.
Wir sind begeistert von der Neugier, Begeisterung und dem Wissensdurst unserer Kinder sowie der Aufgeschlossenheit gegenüber Neuem. (Dies gibt Inspiration für weitere Exkursionen dieser Art).
Ein herzliches Dankeschön an alle, die zum Gelingen dieses bemerkenswerten Tages beigetragen haben.

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