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Kleine Hände schnippelte fleißig Gemüse und Kräuter, rührten sorgfältig um und beobachteten voller Spannung, wie aus vielen einzelnen Zutaten eine köstliche kalte Gemüsesuppe, ein bunter Couscoussalat und ein cremiger Kräuterquark entstanden.

„Sterntaler“ auf den Spuren der kleinen Nonne Clara im Kloster Frankenhausen

Manche Tage sind einfach etwas ganz Besonderes – und genau so ein Tag war unser Besuch im Kloster.
Marlies Sander und Sabine Riedel vom Sächsischen Heimatschutz e. V. begrüßten uns herzlich.
Der Verein engagiert sich seit vielen Jahren für den Erhalt und die behutsame Weiterentwicklung des ehemaligen Klosters zu einem Ort der Begegnung, der Geschichte und der Erholung für Menschen aus der Region.
Auf spielerische Weise begaben sich die Kinder auf eine besondere Entdeckungsreise. Begleitet von der Geschichte der kleinen Nonne Klara, die in einem alten Holzbalken im Klostergarten ihr Zuhause gefunden hat. Marlies und Sabine nahmen mit ihrer ruhigen und warmherzigen Art die Kinder mit auf eine Reise, bei der es viel zu entdecken und zu erleben gab.
Gebannt lauschten die Kinder den Erzählungen und konnten sich gut vorstellen, wie die Menschen früher lebten und arbeiteten.
Im liebevoll gestalteten Klostergarten wartete eine kleine Welt voller Düfte und Farben auf uns. Vorsichtig strichen die Kinder mit ihren Händen über duftende Kräuter, schnupperten neugierig an Minze, Fenchel und anderen Pflanzen und sammelten anhand von Bildern alles, was später in unserer gemeinsamen Mahlzeit seinen Platz finden sollte. Mit jedem Schritt wurde spürbar, wie viel Wunderbares die Natur schenkt und wie wertvoll und vielfältig sie ist.
Zurück in der Klosterküche wurde aus den frischen Zutaten mit viel Freude gekocht. Kleine Hände schnippelte fleißig Gemüse und Kräuter, rührten sorgfältig um und beobachteten voller Spannung, wie aus vielen einzelnen Zutaten eine köstliche kalte Gemüsesuppe, ein bunter Couscoussalat und ein cremiger Kräuterquark entstanden. Dabei wurde gelacht, geholfen und natürlich mit leuchtenden Augen genascht.

Ein ganz besonderer Zauber lag in der Luft, als die Kinder den Brotteig kneteten. Mit viel Hingabe formten sie Fladenbrote und warteten gespannt, bis der Duft von frisch Gebackenem die Klosterküche erfüllte. In diesem Moment war der Stolz in ihren Gesichtern kaum zu übersehen – denn sie hatten etwas mit ihren eigenen Händen geschaffen.
Beim gemeinsamen Essen wurden nicht nur die selbst zubereiteten Gerichte genossen – es wurde Gemeinschaft erlebt. Es wurde gelacht, erzählt und miteinander geteilt. Genau diese Augenblicke sind es, die lange im Herzen bleiben.
Diese Tage haben unseren „Sterntalern“ weit mehr geschenkt als neue Erfahrungen. Sie haben ihnen gezeigt, dass aus Geduld, Achtsamkeit und Zusammenarbeit etwas Wunderschönes entstehen kann. Dass die Natur uns reich beschenkt. Und dass gemeinsames Kochen und Essen Menschen verbindet.

Von Herzen danken wir Marlies und Sabine für ihre liebevolle Begleitung, ihre Geduld und die Zeit, die sie unseren Kindern geschenkt haben. Sie haben ihnen unvergessliche Eindrücke ermöglicht und ihnen gezeigt, wie wertvoll Natur, Tradition und Gemeinschaft ist.

Mit vielen strahlenden Augen, glücklichen Herzen und dem Duft von frischem Brot in der Erinnerung machten sich die Kinder auf den Heimweg – erfüllt von diesen Tagen, welche sicher noch lange nachklingen werden.

 

 

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