

Die Raubtiere interessierten uns Schulanfänger*innen sehr. Auf Info-Tafeln erfuhren wir spannende Neuigkeiten.
Eine tierische Abschlussfahrt mit Übernachtung in der Kita
Am 5. Juni 2026 war es endlich soweit! Unsere Abschlussfahrt in dem Chemnitzer Tierpark konnte starten. Gemeinsam mit unseren Erzieherinnen liefen wir zum Bahnhof, um nach Chemnitz zu fahren. Schon während der Zugfahrt stellten wir uns die Frage, welche Tiere wir wohl alles entdecken werden?
Nachdem wir noch gemeinsam ein wenig laufen mussten, hatten wir unser Ziel erreicht. Der Chemnitzer Tierpark! Dort entdeckten wir wirklich viele tolle Tiere. Hyänen, Schildkröten, Stachelschweine, Affen, Dromedare und Faultiere, sowie viele interessante andere Tiere in ihren Lebensräumen. Im Tropenhaus war es ganz schön warm. Eine kleine Schnecke wurde für mehrere Stunden unsere Begleiterin. Aber auch der Leopard und der Tiger konnten es sich nicht nehmen lassen, uns zu begrüßen. Zum Glück war ein hoher, gut gesicherter Zaun zwischen uns! Besonders lustig war es im Streichelzoo bei den Ziegen.
Zum Mittag stärkten wir uns mit einer Portion Pommes, um den restlichen Teil des Tierparkes zu erkunden. Auch ein Abenteuerpfad wartete auf uns, den einige Kinder sogar barfuß bewältigten. Bevor wir wieder Richtung Bahnhof gehen mussten, durften wir uns noch auf einem großen Spielplatz, gleich neben den Tierpark austoben.
Die Heimfahrt wurde dann spektakulär! Da eine Oberleitung im Schienenverkehr der Deutschen Bahn defekt war, haben wir alle öffentliche Verkehrsmittel in Chemnitz genutzt. Von Bus, über Straßenbahn bis hin zu einem wilden Sprint, um unseren Bus zum Hauptbahnhof zu schaffen, war wirklich alles dabei. Weiter ging es dann mit dem Zug. Endlich in Freiberg angekommen, hat der Busfahrer gesehen, wie kaputt wir alle waren, und hat uns direkt vor der Kita herausgelassen!
In der Kita wartete Regine mit leckeren Nudeln und Eis auf uns. Wir brauchten wirklich noch eine Stärkung, denn der Tag war für uns noch nicht vorbei. Unser Kitagespenst hatte in der Zeit, als keiner in der Kita war, sein Unwesen getrieben und lauter verrückter Sachen getan:
Eine Party geschmissen, unsere Mattenschränke abgesperrt, Toiletten mit Toilettenpapier abgeriegelt, Gummistiefel herumgeworfen, Zucker in der Küche verschüttet und unsere Spielsachen wild verteilt in der Kita. Das war ein ganz schönes Durcheinander. Wir bemühten uns lange und mit unserer Taschenlampe suchten wir jeden Winkel, die schmalsten Ecken und Ritzen ab, denn wir wollten das Kita-gespenst wirklich gern mal sehen.
Versteckt unter der Treppe hinter einer kleinen Tür, entdeckten wir dann „die Wohnung“ von unserem Kita-Gespenst mit ganz viel Babyspielzeug und Teppichen! Wir fanden auch immer wieder kleine Zettelchen, auf denen das Gespenst geschrieben hatte, wie es sich über unsere Suche lustig macht und dass wir es nie finden werden. Zudem kam ein Auto von allein über den Gang gerollt und der Fahrstuhl fuhr alleine los! Nun wollten wir dem Gespenst eine kleine Falle stellen. Aus Erdnussbutter, Marmelade und Sirup mischten wir einen Brei zusammen, in der Hoffnung, dass es darin kleben bleibt. Außerdem bauten einige mit Malerkrepp eine kleine Falle…
Bevor es aber für uns auf die Matte ging, durften wir noch Yakari-Kino machen. Das war wirklich toll, auch wenn der Geist es sich nicht nehmen lassen konnte, uns noch einen Schrecken einzujagen und uns anzurufen! Die Nacht verlief dann ohne Zwischenfälle und wir schliefen ruhig bis zum nächsten Morgen. Als wir unsere Fallen anschauten, in der Hoffnung, endlich das Kita-Gespenst zu erblicken, entdeckten wir sogar eine Socke in unserer Falle und unser „Klebebrei“ war auch aufgegessen. Das Kita-Gespenst hat uns geschrieben, dass es lecker war. Sogar einen Zuckertütenbaum bastelte der Geist für uns und stellte ihn in der Nacht hin.
Nach einem sehr leckeren ausgiebigen Frühstück mit frischen Brötchen, selbstgemachter Marmelade und Zwerghühnereiern holten uns unsere Eltern ab. Wir hatten natürlich eine Menge zu erzählen von diesem ganz besonderen tollen Kita-Tag und der Kita-Nacht. Wir glauben ja, auch wenn das Kita-Gespenst gerne Quatsch und Unfug treibt, ist es aber im Großen und Ganzen, ein ganz liebes Kita Gespenst. Und wir haben alle sehr viel Mut bewiesen!!!
Im Namen der Schulanfänger*innen von Isabell Weiß, Anett Hauck und Kati Steinbock-Frohs (Vorschulerzieherinnen in der Kita „Villa Kunterbunt“; schon 5, 6 und 9 Jahre an Bord der Kinderarche Sachsen e.V.)





